Der "Tag der Sachsen" ist das
größte Volks- und Heimatfest des Freistaates
Sachsen (ca. 250.000 Besucher). Auf Anregung der Sächsischen Staatsregierung
wurde er 1992 ins Leben gerufen und findet seither immer am ersten
September-Wochenende in einer anderen Region Sachsens statt (1992:
Freiberg, 1993: Görlitz, 1994: Annaberg-Buchholz, 1995:
Region Muldental Rochlitz, 1996: Torgau, 1997: Plauen).
Das Volksfest soll dazu beitragen, sächsische Identität, Brauchtum und in 40
Jahren versiegtes Vereinsleben wiederzubeleben. Die Sächsische Staatsregierung
unterstützt den "Tag der Sachsen" mit der Bereitstellung von Fördermitteln für
die ca. 800 teilnehmenden Vereine und die ausrichtende Kommune. Das Kuratorium
"Tag der Sachsen", dem Vertreter von 140 Vereinen und Verbänden angehören
(Präsident ist Herr Erich Iltgen, der Präsident des Sächsischen
Landtages), wählt jährlich die Ausrichterkommune bzw. Region und schafft die
Rahmenbedingungen. Um die Ausrichtung des Volksfestes bewerben sich jährlich
zwischen 4 - 6 Kommunen. Das Veranstaltungsangebot reicht von
Vereinspräsentationen, Wirtschafts- und Landwirtschaftsschau,
Sportveranstaltungen bis hin zu Kultur-, Kunst- und Diskussionsveranstaltungen.
Der "Tag der Sachsen" ist außerdem fester Bestandteil im Terminkalender der
Mitglieder der Sächsischen Staatsregierung, der Volksvertreter und anderer
politischer und gesellschaftlicher Gruppierungen, die zum Teil eigene
Veranstaltungen durchführen. Höhepunkt ist jährlich der große Festumzug am
Sonntag.